3D-Streifenprojektionsverfahren
Als Systemhaus entwickeln wir permanent individuelle Lösungen für unsere Kunden und bauen so mit jeder Innovation unsere Technologien weiter praxisorientiert aus. Da Bildverarbeitung mit 2D-Auswertungen oft an ihre Grenzen stößt wurde von unseren Bildverarbeitungsexperten ein System zur optischen 3D-Auswertung mittels Streifenprojektionsverfahren entwickelt.
Funktionsweise des Systems
Das Streifenprojektionsverfahren eignet sich perfekt um ebene oder gekrümmte, diffus reflektierende Oberflächen zu erfassen. Mittels eines LED-Projektors werden dabei Streifen auf den Prüfling projiziert (Kombination von Phasenshift- und Gray Code-Verfahren). Dieses Streifenmuster wird elektronisch verschoben und mit einer CCD-Grauwertkamera in einem definierten Winkel aufgenommen. Durch Einzelaufnahmen des objektabhängig verzerrten Streifenmusters wird eine hochgenaue 3D-Abbildung des Prüflings erzeugt. Die Messgenauigkeit des Verfahrens beträgt je nach Objekteigenschaften ca. 0,1 % des Blickfeldes der Kamera.
Prüfaufgaben
Durch die hochgenaue Erfassung der Tiefeninformation werden unterschiedlichste Prüfaufgaben ermöglicht, die mit reiner 2D-Information oft nur schwer oder gar nicht zu lösen sind. Darunter fallen beispielsweise:
- Vermessung komplexer Oberflächenmerkmale
- Anwesenheitskontrolle von Bauteilen
- Klassifikation anhand kombinierter Tiefen- und Farbinformation
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Geringe Auswertezeiten möglich (<1 Sekunde)
- Kostengünstig da:
- Keine aufwendige Mechanik notwendig (Verfahrachsen etc.)
- Geringer Kapitaleinsatz für die benötigten Komponenten
- Hohe Messgenauigkeit
- Einmalige Kalibrierung des Systems
- Einfache Bedienung
- Für ein großes Teilespektrum geeignet
Hier finden Sie den Applikationsbericht zum 3D-Streifenprojektionsverfahren:
3D-Streifenprojektionsverfahren
